Über uns

Wir haben alle Fehler schon gemacht. Sie müssen das nicht.

2019 haben wir mit einem mittelständischen Bauunternehmen eine Entwicklungspartnerschaft gestartet. Nicht als Berater mit Foliensatz, sondern mitten im Betrieb: Wenn der Bauhof nicht mitzieht, ist das unser gemeinsames Problem. Wenn die Kolonne die Zeiterfassung boykottiert – unseres. Wenn die Inventur wieder zwei Wochen dauert – unseres.

Aus sieben Jahren dieser Partnerschaft sind drei Dinge entstanden: eine Plattform, die den Alltag überlebt hat. Ein Vorgehen, das mit dem Menschen anfängt statt mit dem Login. Und die Überzeugung, dass der Bau-Mittelstand keine weitere Software braucht, sondern jemanden, der zuhört, versteht und löst.

Das Team mit dem Pokal des Deutschen Bau Preises 2024 vor der Sponsorenwand der digitalBAU.
Deutscher Bau Preis 2024: 2. Platz beim Sonderpreis „Digitalisierung“, verliehen auf der digitalBAU in Köln.

Fehlschläge

Drei Fehler, die wir nicht zweimal machen.

Kolonne unseres Partnerbetriebs auf dem Rohbau: elf Bauarbeiter mit Helmen an der frisch betonierten Decke.
Diese Leute entscheiden, ob Digitalisierung funktioniert. Nicht der Serverraum.

Der große Wurf

Unser erster Rollout ging über Nacht scharf: neues Modul, alle Standorte, Schulung am Freitagnachmittag, Baustart am Montag. Am Mittwoch lief die Materialbestellung wieder per Zuruf und Zettel, weil im Regen niemand Zeit hat, sich durch fünf Bildschirme zu klicken. Seitdem gibt es nur noch kleine Pakete: ein Problemfeld, wenige Wochen, echte Nutzer – und weitergebaut wird erst, wenn das Erste hält.

Am Schreibtisch gedacht

Ein Bestellformular mit vierzehn Pflichtfeldern, im Büro entworfen und dort für gut befunden. Auf der Baustelle stand dann ein Polier mit Handschuhen im Gegenlicht vor dem Tablet und hat aufgegeben, bevor Feld sechs ausgefüllt war. Heute testen wir jede Maske dort, wo sie benutzt wird – am Container, nicht im Konferenzraum.

Zahlen, denen keiner glaubt

Wir haben die Bestände übernommen, wie sie waren: Geräte doppelt erfasst, Rüttelplatten seit Jahren verschwunden, drei Schreibweisen für denselben Anhänger. Die erste Auswertung war technisch korrekt und trotzdem falsch – und wer einmal eine falsche Zahl gesehen hat, glaubt dem System zwei Jahre lang nicht mehr. Deshalb steht Datenqualität heute am Anfang und nicht am Ende.

Absender

Digitalpragmatiker ist eine Marke der prodactive GmbH, Garching bei München.

Die prodactive GmbH entwickelt Softwareprodukte von der ersten Idee bis zum laufenden Betrieb – mit eigenen Leuten für Anforderungen, Prototyp, Oberfläche und Entwicklung, für Kunden aus Bau, Automobil, Versicherung, Pharma und Kommunikation.

Digitalpragmatiker ist der Teil davon, der Arbeitsschuhe trägt: unsere Marke für den Bau, entstanden aus sieben Jahren Entwicklungspartnerschaft mit einem mittelständischen Bauunternehmen.

Baustellen-Check

Zuhören. Verstehen. Lösen.

Seit sieben Jahren im echten Baubetrieb erprobt und für gut befunden.

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